Farewell Shayna

Diesmal schreibe ich aus einem sehr traurigen Anlass. Ich hab‘ Euch ja erzählt, dass ich nun mit zwei tollen Hunden zusammenlebe. Eigentlich wollte ich ja alle Familienmitglieder nacheinander vorstellen. Erst meine Katzenkumpels und dann die zwei Großschnautzen.
Aber eine der beiden Hundefellnasen musste vorzeitig auf die andere Seite gehen. Was immer das heißt. Davon verstehe ich nicht viel.
Shayna, die hübsche rote Hündin, war plötzlich sehr krank geworden. Die Arme hatte schlimmen eitrigen Nasenausfluss. Erst dachte man es sei NUR eine Pilzerkrankung, die man wieder in den Griff kriegen kann. Leider war da aber noch ein sehr böser Tumor, der im Nasenkieferbereich sein Unwesen trieb. Das alles ging so schnell, dass Frauchen die bittere Entscheidung treffen musste Shayna gehen zu lassen, weil sie große Schmerzen hatte und keine Heilungschance bestand. Wir waren alle da, als sie hinüberglitt. Frauchen hat viel geweint, das tun die Menschen wohl, wenn sie traurig sind.
Jetzt ist es sehr, sehr ruhig im Haus, denn Shayna verstand es, alle bösen Geister zu verbellen. Oh je, das hat schon manchmal recht heftig in den Ohren geklingelt. Jetzt hatte ich mich schon daran gewöhnt, hatte keine Angst mehr davor und schon gar nicht vor ihr, und nun ist sie einfach weg. Ist schon komisch diese Ruhe. Pan Tao der andere Großfellige sagt ja keinen Ton, da liege ich auch gern mal in der Nähe, weil er so schön schnarcht … das ist fast beruhigend.
Sie fehlt uns allen. Irgendwann sehen wir dich wieder liebe Shayna.